life

erinnern

ich räume ein bisschen auf (halbherzig, weil mich die menge an unordentlichen ecken in der wohnung überfordert) und entrolle alte plakate. eines ist von der österreichischen erstaufführung des stücks „ab heute heisst du sara“ von detlef michel in den salzburger kammerspielen im april 1991. damals, mit 17, hatte ich geglaubt, dass sich mein leben bis

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walzerseligkeit

in der bürogemeinschaft hört man, wenn es ganz leise ist, aus dem stockwerk drunter klaviermusik. dort wohnt unsere vermieterin. sie ist sehr alt, über 80, und sie lebt alleine, mit ihrem hund. seit einigen monaten kommt oft jemand bei ihr vorbei und spielt klavier. ich weiß manchmal nichts schöneres als zwischen dem starren auf computermonitore,

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relativieren

habe heute mit meinen eltern über die schulzeit geredet. sie haben beide erzählt, dass ihre lehrer ihnen in der volksschule aufgetragen haben, barfuß zu kommen, damit die vielen kinder ohne schuhe nicht auf die wenigen mit schuhen neidisch werden. # drauf gekommen sind wir durch das anschauen alter fotos aus meiner volksschulzeit. auf einem gruppenfoto

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go to hell

möge der arschlochdieb, der gestern vormittag in der ubahn mein iphone gestohlen hat, auf ewige zeiten in dieser hölle leben. # ich weiß, es ist nur ein handy. aber nach jahrelangem widerstand hatte ich mir vor einem halben jahr endlich ein iphone gekauft. und ich habe es geliebt. die kamera, das synchronisieren zwischen allen geräten,

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