Viennale

Viennale’08: Loos ornamental

Letztes Jahr präsentierte Heinz Emigholz seine Dokumentation über die Häuser des Architekten Schindler, heuer die von Adolf Loos. Mit fast sturer Regelmäßigkeit schneidet er eine statische Einstellung hinter die andere, zuerst das Haus von außen, dann von innen, in chronologischer Reihenfolge. Irgendwann kippt man hinein, die oft seltsam schrägen Kameraeinstellungen bemerkt man nicht mehr, und

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Viennale’08: El cant des ocells

Karge Landschaften in schwarz-weiß, viel Wortlosigkeit, wenig Handlung. So kann man den spanischen Film El cant des ocells zusammenfassen. In die lange Stille hinein fallen manchmal einige durchaus sehr amüsante Aktionen, die ohne die Stille wahrscheinlich nicht zur Geltung kommen würden. Der Inhalt ist schnell erzählt. Die Heiligen Drei Könige suchen Joseph, Maria und das

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Viennale’08: Cest pas moi, je le jurei

Ein zehnjähriger Junge in der Vorstadt, der autoaggressiv ist, stiehlt und lügt. Eltern, die im Streit Gegenstände durch das Zimmer werfen. Eine Mutter, die einfach nach Europa abahaut und den Vater mit den Kindern zurücklässt. Das Mädchen aus der Nachbarschaft, das den unbekannten Vater sucht und vom betrunkenen Onkel geschlagen wird. Dass daraus trotzdem ein

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Viennale ’08

Nachdem ich schon beinahe die Hoffnung aufgegeben hatte, überhaupt die Zeit zu haben, das Programm der Viennale genauer anzusehen, wurde jetzt doch noch was draus. Insgesamt scheint mir die Auswahl (wieder) sehr asien-, lateinamerika- und frakreichlastig zu sein (wo bleiben die Skandinavier, was ist mit dem Rest von Europa, und mit den USA, bitteschön?). Einige

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