Be Creative #200
Siehst du mich nur an oder erkennst du mich?
Are you just looking at me or do you really see me?


Be Creative #200 Weiterlesen »
Siehst du mich nur an oder erkennst du mich?
Are you just looking at me or do you really see me?


Be Creative #200 Weiterlesen »
Nachdem das Be Creative Projekt auf Noah Scalins Weblog gefeatured wurde hat sich Anke bei mir gemeldet. Wir wollten etwas gemeinsam machen und hatten eine Wolkenidee. Wir haben uns also beide (bzw. in ihrem Fall noch die gesamte Familie) auf die Suche danach gemacht was wir in den Wolkenwelten eines ihrer Fotos finden würden. Und sind dabei auf gar nicht mal so unähnliche Dinge gestoßen.
Ihr könnte Ankes Wolkenuniversen hier anschauen.
After my Be Creative project had been featured on Noah Scalins website Anke sent me a note. We decided to collaborate on something, and then we came up with investigating clouds. So both of us (and in her case her family as well) started searching for things we would find in the clouds of one of her photos. And we found actually some similar creatures.
You can find Anke’s cloudy universes over here.

Be Creative #199 Weiterlesen »
Hiermit starte ich eine neue Serie: Albumcover fiktiver Bands mit merkwürdigen Namen. Den Anfang machen „Die elektrischen Stuhlbeine“. (Danke an M. für die Inspiration.)
Today I am starting a new series: album covers of non-existent bands with funny names. First on stage are „The electrical chair legs“. (Kudos to M. for the inspiration.)

Be Creative #198 Weiterlesen »
Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie fehlt es mir an Inspiration. Meine Muse ist wohl auf Urlaub. Anouk hat versucht sie zu finden, aber sie bleibt verschwunden. Wenn ihr irgendwo meiner Muse begegnet würdet ihr sie bitten wieder heimzukommen? Dankeschön.
I don’t know why, but somehow I am lacking inspiration. I think my muse is on holiday. Anouk tried to find her, but to no avail. If someone finds my muse, would you please tell her to come back home? Thank you very much.


Be Creative #197 Weiterlesen »
Am Wochenende gibt es Badewetter. Zeit eure aktuelle Bademode auszuführen!
There will be beach weather at the weekend. Time to sport your latest swim wear!

Be Creative #196 Weiterlesen »
Hier ist ein weiterer Teil der Playboy Edition (Hier ist Teil 1 und hier Teil 2). Inklusive Zeitreisen und Einhörnern!
Here comes another installment of the Playboy Edition (this is part 1 and this is part 2). Including time travel and unicorns!

Be Creative #195 Weiterlesen »
Gestern hat Anouk „The Green Lantern“ im Kino gesehen. Der Film hat ihr nicht so gut gefallen, aber die Idee eine Superheldin zu sein schon. Deswegen hat sie sich heute ihren Alufolienumhang angezogen und die Welt gerettet (genaugenommen hat sie mein Wohnzimmer gerettet). Finn war sehr beeindruckt.
Yesterday Anouk saw a preview of „The Green Lantern“. She did not really like the movie, but she liked the idea of being a superhero. So today she put on her tinfoil cape and saved the world (which is my living room, actually). Finn was very impressed.


Be Creative #194 Weiterlesen »
Heute habe ich entdeckt dass in dem Märchenbuch das ich als Kind hatte in Wahrheit Geistergeschichten drinnenstanden. Seltsam.
Today I realized that the books of fairy tales I had as a child actually tell ghost stories. Weird.

Be Creative #193 Weiterlesen »
Wenn ihr das nächste Mal eure Wegwerfbecher für ein Picknick oder eine Geburtstagsfeier verwendet bemalt sie. Erstens werden sie unverwechselbar (und ihr braucht die anderen Gäste nicht zu fragen welcher euer Becher ist) und zweitens werdet ihr sie nicht wegwerfen sondern wiederverwenden. Da hat die Umwelt auch etwas davon. (Inspiriert von Rebecca Wilson)
Next time you are using disposable cups for a picnic or a birthday party paint them. First they cannot be confused (and you do not have to ask the other guests which cup was yours) and second you won’t throw them away afterwards but reuse them. Which is very eco-friendly. (Inspired by Rebecca Wilson)


Be Creative #192 Weiterlesen »
mein letzter job als regieassistentin an einem theater ist jetzt mehr als zehn jahre her. danach wollte ich nicht mehr und bekam depressive verstimmungen, und rückblickend würde ich den grund dafür wohl „burnout“ nennen.
„let’s celebrate tonight ‚cause tomorrow you give your life to theatre“ hatte jemand am abend in der runde vor dem ersten probentermin von „dantons tod“ bei den salzburger festspielen in der regie von robert wilson gesagt, wo ich hospitantin war.
in den paar theaterjahren habe ich tatsächlich ausschließlich für die bühne gelebt. jeder verpatzte lichtwechsel in einer aufführung in der ich abendspielleitung hatte war eine persönliche katastrophe. die möbler und die requisiteure können sich nicht einigen wer den kleinen hocker beim umbau anfasst. der ins stück eingebaute korrepetitor für die heurigenszene von „geschichten aus dem wienerwald“ schickt einen nicht instruierten ersatzmann zu den proben. am schluss meines letzten engagements ist der regisseur ein energievampir und lässt den schauspieler 30 mal aus der gasse auftreten und seinen ersten satz sagen, und am fünften probentag schießen mir die erschöpfungstränen nach den ersten fünf probenminuten des stücks in die augen nur weil ich neben dem regisseur sitzen muss (pikanterweise handelt es sich um „die zofen“ von genet wo es um abhängigkeitverhältnisse geht). ich ziehe nach mitternacht einen kleinen handkarren mit probenrequisiten hinter mir her weil wir von der probenbühne ins haupthaus wechseln und das theater so klein ist das dieser job an mir hängen bleibt. es haben so wenige zuschauer karten reserviert dass wir die vorstellung in der kleinen kellerbühne absagen müssen und der regisseur meint „die leute verstehen eben die inszenierung nicht“. schauspieler verschwinden nach einem streit mit der regie für stunden und sind unauffindbar. und so weiter, eine ansammlung von existentiellen schicksalsschlägen.
hätte mir damals jemand gesagt „spinnst du? das ist doch nur theater“, ich hätte mich empört und wäre wortlos gegangen. gesünder wäre es aber auf alle fälle gewesen den satz ernst zu nehmen. jedenfalls steht viel von dem was ich damals nur unbewusst empfunden habe in diesem interview mit der theaterregisseurin karin beier.
#
eigentlich ist der beruf den ich jetzt habe noch absurder: ich beschäftige mich stundenlang mit fiktiven figuren als wären sie real, ich ringe um ihre konflikte, kämpfe mit sendeplätzen, redaktionen, zuvielen meinungen die an einem drehbuch zerren. in den stunden in denen ich arbeite gibte es weniges das ich ernster nehme als diese quasi reale fiktion. aber ich kann viel leichter aussteigen und habe ein echtes leben nebenbei. Ich bin einerseits dem elfenbeinturm entkommen und habe andererseits spaß wenn ich in ihm sitze. vielleicht nennt man das abgrenzung, für mich heißt es: alles ist gut. und schön langsam bekomme ich sogar wieder lust auf theater.